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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juni 2026

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Bereitstellung der Software „3D Extruder Control" und der zugehörigen Leistungen zwischen Dennis Wohlert, Lohhof 7, 20535 Hamburg (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden.
(2) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die Software „3D Extruder Control" zur Verwaltung und Steuerung der 3D-Druck-Produktion in dem im jeweils gewählten Tarif (Free / Basic / Pro / Business) beschriebenen Funktionsumfang zur Verfügung.
(2) Die Software wird als lokal installierbare Desktop-Anwendung bereitgestellt. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der Produktbeschreibung auf der Website zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Tarife auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.
(2) Mit dem Abschluss des Bestellvorgangs [Beschreibung des konkreten Kaufwegs ergänzen] gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt mit der Bestätigung bzw. der Bereitstellung des Lizenzschlüssels durch den Anbieter zustande.

§ 4 Preise und Zahlung

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website angegebenen Preise. Alle Preise verstehen sich [inkl./zzgl.] der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Die Abrechnung erfolgt [monatlich / jährlich] im Voraus.
(3) Akzeptierte Zahlungsmittel: [Zahlungsarten ergänzen].

§ 5 Laufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten mit einer Frist von [z. B. „zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums"] gekündigt werden.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(3) Die Kündigung bedarf der Textform (z. B. E-Mail).

§ 6 Nutzungsrechte / Lizenz

(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares Recht ein, die Software im vereinbarten Umfang zu nutzen.
(2) Eine Lizenz gilt für eine Installation. Der Lizenzschlüssel wird bei der Freischaltung an genau ein Gerät gebunden — in jedem Tarif. Für jede weitere Installation wird eine weitere Lizenz benötigt. Ein Gerätewechsel ist jederzeit und kostenfrei möglich: Das bisherige Gerät wird im Konto freigegeben, danach lässt sich der Schlüssel auf einem anderen Rechner freischalten.
(3) Vom Vorstehenden unberührt bleibt der Mehrplatzbetrieb: Läuft eine Installation als Server im Netzwerk, verbinden sich weitere Arbeitsplätze mit ihr, ohne selbst freigeschaltet zu werden. Die Zahl der Benutzerkonten ergibt sich aus dem Tarif.
(4) Der Kunde ist nicht berechtigt, die Software zu vervielfältigen (über die bestimmungsgemäße Nutzung hinaus), zu vermieten, zu unterlizenzieren oder den Lizenzschlüssel an Dritte weiterzugeben.
(5) Freischaltung. Die Nutzung der Software setzt eine einmalige Freischaltung über das Internet voraus; dafür ist ein Benutzerkonto beim Anbieter erforderlich. Im Tarif Free genügt das Konto, ein Lizenzschlüssel wird nicht benötigt; in den übrigen Tarifen kommt der Lizenzschlüssel hinzu. Auch im Tarif Free ist gleichzeitig genau ein Gerät freigeschaltet; der Gerätewechsel erfolgt wie in Absatz 2 beschrieben. Nach der Freischaltung läuft die Software lokal; für den laufenden Betrieb ist keine Internetverbindung erforderlich. Eine Freischaltung ohne Internetverbindung ist nicht vorgesehen.

§ 7 Verfügbarkeit und Updates

Die Software wird lokal betrieben; ihre Funktion ist nicht von einer ständigen Serververbindung des Anbieters abhängig. Der Anbieter stellt im Rahmen des Tarifs Updates bereit, schuldet jedoch keine bestimmte Verfügbarkeit externer Dienste Dritter (z. B. Drucker-Cloud, KI-Anbieter, Shop-Systeme).

§ 7a Vorabversionen (Beta-/Testfassungen)

(1) Während der Testphase überlassene Vorabversionen sind nicht fertiggestellt und werden unentgeltlich zu Test- und Erprobungszwecken bereitgestellt. Sie sind an der Versionsnummer mit dem Zusatz -beta erkennbar.
(2) Vorabversionen können Fehler, Ausfälle und unvorhersehbares Verhalten aufweisen; es kann zu fehlerhaften, veränderten oder verlorenen Daten kommen. Der Anbieter sichert weder Fehlerfreiheit noch Verfügbarkeit noch bestimmte Funktionen oder die Eignung für einen bestimmten Zweck zu. Angaben zum Funktionsumfang einer Vorabversion sind keine Beschaffenheitsvereinbarung und keine Garantie.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, regelmäßig eigene Sicherungen anzulegen und die Ergebnisse der Software – insbesondere Rechnungen, Beträge und Bestände – vor ihrer Verwendung zu prüfen. Steuer- und handelsrechtliche Pflichten (insbesondere GoBD) bleiben beim Kunden.
(4) Funktionen können jederzeit geändert, eingeschränkt oder entfernt werden; ein Anspruch auf Übernahme in die fertige Fassung besteht nicht. Der Anbieter kann die Testphase jederzeit beenden oder eine Vorabversion zurückziehen.
(5) Es gelten die Haftungsregelungen des § 8 sowie die „Vorbemerkung zu Vorabversionen" des Endbenutzer-Lizenzvertrags. Bei unentgeltlicher Überlassung gelten ergänzend die gesetzlichen Einschränkungen der Haftung und der Mängelrechte. Zwingende Verbraucherrechte bleiben unberührt.

§ 8 Gewährleistung und Haftung

(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsregeln.
(2) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Der Kunde ist für regelmäßige Datensicherungen selbst verantwortlich.
(4) Die Software ermöglicht die manuelle Steuerung verbundener 3D-Drucker (z. B. Bewegung, Temperaturen, Filamentwechsel). Die Software begrenzt Steuerbefehle auf die vom Hersteller vorgesehenen Grenzwerte des jeweiligen Druckermodells und protokolliert sie lokal; die Schutzfunktionen der Drucker-Firmware bleiben unberührt. Der Kunde ist verpflichtet, den Drucker nur unter Aufsicht und entsprechend den Herstellervorgaben zu bedienen. Für Schäden durch unsachgemäße Bedienung, bauliche Veränderungen am Gerät oder Missachtung von Herstellervorgaben haftet der Anbieter nicht, soweit gesetzlich zulässig.

§ 9 Widerrufsrecht

Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung.

§ 10 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Aufenthaltsstaats des Kunden bleiben unberührt.
(2) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.